Behandlung von Komplikationen nach Brustoperation

Vor jeder Brustoperation, ob mit oder ohne Implantat, gehört es zu einer verantwortungsvollen Aufklärung der Patientin, sie über mögliche Risiken und Komplikationen zu informieren.  

Wird ein Implantat eingelegt, zeigen bisherige Erfahrungen, dass häufig eine Nachoperation notwendig ist.

Darüber sollten sich die Patientinnen vor einer Erst-Operation bewußt sein.

Eine sorgfältige Aufklärung weist auch darauf hin, dass sich das Operationsergebnis über einen langen Zeitraum nach und nach verändern kann und leider nicht immer zum Besseren hin.

Eine langfristige Zufriedenheit nach einer plastisch-ästethischen Brustoperation hängt von vielen Umständen ab, z.B.:

- ganz allgemein von der Hautqualität,

- Veränderungen des Brustdrüsengewebes und des

- Brustdrüsenvolumens während und nach Wechseljahren,

- sich verändernde, psychologisch bedingte Umstände,

- Alterungsprozess, der sehr individuell sein kann.

Frauen, die unzufrieden sind mit dem Operationsergebnis oder einer medizinisch notwendigen Nachkorrektur (aufgrund von Schmerzen, Verkapselungen oder Defekten am Implantat) sollten sich selbstverständlich eine zweite Meinung einholen. 

Als langjährig ambulant und stationär tätiger spezialisierter Brustoperateur ist die Beantwortung solcher Fragen und deren Problemlösungen für mich selbstverständlich.

Deshalb biete ich in meiner Spezialsprechstunde gerade auch diesen ratsuchenden Frauen Hilfe an, indem ich mit ihnen gemeinsam ihre Situation bespreche und versuche, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

In solchen Fällen sind eventuelle Nachoperationen oft kein Notfall und können in Ruhe und ohne jeglichen Zeitdruck besprochen und geplant werden.

Selbstverständlich werden vor einer solchen Operation Fragen zu anfallenden Kosten und deren eventuelle Übernahme geklärt.